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            <title>Wahlprogramm Verabschiedung Kommunalwahl 2026: Kapitel</title>
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                <title>Wahlprogramm Verabschiedung Kommunalwahl 2026: Kapitel</title>
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                        <title>A5: Landshut im Dialog - Transparenz schaffen und gemeinsam gestalten</title>
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                        <author>Hannah Jörg (KV Sprecherin)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5. Landshut im Dialog – Transparenz schaffen und gemeinsam gestalten</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5.1 Beteiligung und Mitbestimmung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Stadtentwicklungsprozess STEP 2040 hat Landshut begonnen, Beteiligung neu zu denken. Dieser Prozess zeigt: Stadtentwicklung gelingt nur gemeinsam. Wir wollen diesen Weg fortsetzen und ausbauen. Beteiligung wollen wir als festen Bestandteil kommunaler Entscheidungen verankern, nicht nur bei Planungsvorhaben, sondern in allen Bereichen städtischer Politik. Eine zukunftsfähige Stadt braucht klare Ziele, transparente Prozesse und echte Mitgestaltungmöglichkeiten. Nur so entsteht Akzeptanz für politische Entscheidungen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Flächennutzungsplan muss endlich aktualisiert werden, damit er den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird – von Wohnraum und Verkehr bis Klima und Freiraumgestaltung. Dabei setzen wir auf einen <strong>Zukunftsdialog Stadtentwicklung</strong>, in dem Verwaltung, Fachleute und Bürgerschaft gemeinsam an der Vision für Landshut arbeiten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Beteiligung soll verbindlich werden: Ein <strong>Bürgerrat ausgewählt aus der Mitte der Gesellschaft als feste Institution im Stadtentwicklungsprozess</strong> kann sicherstellen, dass Perspektiven aus allen Teilen der Gesellschaft gehört werden. Stadtplanung darf nicht allein von wirtschaftlichen Interessen bestimmt werden, sie ist eine öffentliche Aufgabe im Sinne des Gemeinwohls. Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung müssen wieder Maßstab für jedes Bauprojekt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch über die Stadtgrenzen hinaus denken wir Beteiligung weiter. <strong>Landshut wächst mit seinen Nachbarn zusammen</strong>und eine nachhaltige und ganzheitliche Stadtentwicklung endet nicht am eigenen Ortsschild. Die Übergänge der Siedlungsflächen der Stadt Landshut zu den Nachbargemeinden sind oft fließend. Eine enge planerische Abstimmung mit den Umlandgemeinden bei Mobilität, Freiflächen, Infrastruktur und Wirtschaft ist deshalb zentral, um Ressourcen zu teilen und Konflikte zu vermeiden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Klimaschutz, Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit sind Gemeinschaftsaufgaben. Ein <strong>Landshuter Klimaforum</strong> soll Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Handwerk und Zivilgesellschaft vernetzen und Ideen bündeln. Stadtteilforen, Bürgerdialoge und Beteiligungsplattformen machen politische Entscheidungen nachvollziehbar und fördern Vertrauen. Projekte wie Urban Gardening, Gemeinschaftsflächen oder lokale Energienetze zeigen, dass Wandel vor Ort beginnt und dass er verbindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch die <strong>Finanzpolitik</strong> soll transparenter werden. Ein <strong>jährlicher Investitionsdialog</strong> ermöglicht Bürgerinnen und Bürger, ihre Ideen einzubringen und mitzugestalten, welche Projekte für Landshut Priorität haben. So wird Verantwortung geteilt – und Demokratie im Alltag sichtbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Etablierung eines Zukunftsdialogs Stadtentwicklung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung eines Bürgerrats als feste Institution im Stadtentwicklungsprozess</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gründung eines Landshuter Klimaforums</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Durchführung eines jährlichen Investitionsdialogs</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt: PlanTreff – Stadtentwicklung erlebbar machen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Stadtentwicklung gelingt nur im Dialog – und genau dafür schaffen wir mit dem PlanTreff Landshut einen neuen, offenen Begegnungsort. Mit dem PlanTreff Landshut kommt die Stadtentwicklung zu den Menschen mitten in die Stadt. Das „gläserne Büro der Stadtentwicklung“ steht für eine neue, offene Informationspolitik und Beteiligungskultur. Hier können Alle frühzeitig Einblicke in wichtige städtische Planungen und Bauvorhaben nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Denn: Die Bürgerschaft will heute mehr als nur informiert werden. Sie will mitgestalten, sich spürbar einbringen, selbst aktiv handeln. Unser Ziel ist deshalb nicht bloß Beteiligung – sondern echte Bürgermitwirkung in der Stadtentwicklung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der PlanTreff wird an prominenter Stelle in einem leerstehenden Gebäude in der Altstadt eingerichtet. Tagsüber ist er für alle Bürger*innen geöffnet, abends finden Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt. Aktuelle und zukünftige Bauprojekte werden dort als Pläne und Modelle anschaulich ausgestellt, ergänzt durch interaktive Informationen zu Stadtentwicklungsthemen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wird der PlanTreff zu einem echten Ort des Dialogs und der Baukultur: offen für Austausch, Information und Mitgestaltung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>5.2 Transparente Politik und Verwaltung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine lebendige Demokratie braucht Transparenz, Zugänglichkeit und Vertrauen. Deshalb soll Politik nachvollziehbar sein und die Verwaltung eine einfache, serviceorientierte Schnittstelle zwischen Stadt und Bevölkerung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dafür braucht es moderne Strukturen: Digitale Angebote sollen Verwaltungswege erleichtern, Anträge vereinfachen und Informationen zu Entscheidungen leicht zugänglich machen. Gleichzeitig bleibt persönliche Beratung wichtig, niemand darf durch Digitalisierung ausgeschlossen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Politik soll nicht nur über Bürgerinnen und Bürger reden, sondern mit ihnen. Wir GRÜNE unterstützen die Arbeit des Jugendbeirats, des Seniorenbeirats und des Integrationsbeirats, deren Perspektive und Engagement von sehr hohem Wert ist. Wir wollen nicht nur Beteiligung aktiv fördern, sondern politische Prozesse transparent machen, besonders für junge Menschen. Für eine starke und krisenfeste Demokratie gehört es dazu, sie zu erleben. Deshalb unterstützen wir Projekte, die politische Bildung und Beteiligung praktisch erfahrbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Programme wie „Demokratur“ oder das kulturpädagogische Angebot „Mini-Landshut“ zeigen, wie politische Bildung Begeisterung wecken kann. Diese Initiativen wollen wir weiterführen bzw. neu aufleben lassen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt: Mini-Landshut – Demokratie erleben</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Ferienprojekt „Mini-Landshut“ schaffen wir einen Ort, an dem Kinder Verantwortung übernehmen, Selbstwirksamkeit erfahren und demokratische Prozesse spielerisch kennenlernen. In ihrer eigenen „Kinderstadt“ gestalten sie das Zusammenleben, treffen Entscheidungen, übernehmen Aufgaben und lernen dabei, wie eine Stadt funktioniert. Das kulturpädagogische Angebot verbindet Spaß mit politischer Bildung: Kinder erleben Werte wie Toleranz, Gemeinschaft, Inklusion, Demokratie und friedliches Miteinander auf ganz praktische Weise.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen „Mini-Landshut“ nach vielen Jahren Pause wieder aufleben lassen und damit einen modernen Beitrag zur Demokratiebildung leisten gemeinsam mit Schulen, Vereinen und der Stadtgesellschaft. Denn gelebte Demokratie beginnt dort, wo Kinder erleben, dass ihre Stimme zählt.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:21:27 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Landshuts Chancen - Ökologie und Ökonomie verbinden</title>
                        <link>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuts-chancen-okologie-und-okonomie-verbinden-36447</link>
                        <author>Hannah Jörg (KV Sprecherin)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong><strong>4. Landshuts Chancen – Ökologie und Ökonomie verbinden</strong></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut ist eine lebendige Stadt und ein starker Wirtschaftsstandort. Die in den vorherigen Kapiteln genannten “weichen” Standortfaktoren wie Bildung, Kultur, Stadtbild und Lebensqualität machen die Stadt attraktiv für Menschen und Unternehmen.<br>
Wir <strong>verknüpfen Innovation, Nachhaltigkeit und Lebensqualitä</strong>t – weil Wirtschaft mehr sein muss als Profit. Die Schulden aus der Vergangenheit in Rekordhöhe, der gewaltige Sanierungsrückstau im Gebäudebestand und der gravierende Mangel an bezahlbarem Wohnraum führen zu einer überaus angespannten finanziellen Lage der Stadt. Umso entscheidender ist es, in Zukunft konstruktiv mit dem Landkreis und anderen wichtigen Stakeholdern zusammenzuarbeiten und verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln umzugehen sowie klare Prioritäten bei den Investitionen zu setzen. Die Stadt kann ihre finanzielle Lage auch auf der Einnahmenseite nachhaltig verbessern, z.B. durch eine aktive, vorausschauende Bodenpolitik. Wir haben uns erfolgreich dafür eingesetzt, dass künftig ein Teil des Planungswertzugewinns auch den Stadtfinanzen und somit der Allgemeinheit zugutekommt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.1 Finanzpolitik und Vergabe</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Konsolidierungsprozess hat bereits begonnen und wir wirken mit einer verantwortungsvollen Finanzpolitik darauf hin, dass <strong>Zielkonflikte</strong> transparent gemacht und konstruktiv gelöst werden. Eine zukünftige positive Entwicklung der Stadt Landshut ist auch von einem <strong>nachhaltigen Wirtschaftswachstum</strong> abhängig. In der Stadt hat sich ein vielfältiger gewerblicher Branchenmix angesiedelt, der wirtschaftliche Schwankungen abfedert und somit für Stabilität sorgt. Die wirtschaftliche Entwicklung in Landshut wird von uns unterstützt und gefördert. Unser grüner Leitgedanke ist es, Ökonomie und Ökologie zu verbinden, denn <strong>ressourcenschonende Wirtschaft und Umwelt passen gut zueinander</strong>. Eine nachhaltige Wirtschaftspolitik für Landshut zielt auf eine <strong>ressourcensparende Produktionsweise und flächensparende Ansiedlung</strong>. Für die Umsetzung dieser Ziele ist ein sorgfältiges Flächenmanagement unerlässlich, das sich an ökologischen Leitlinien orientiert. Bei der <strong>Beschaffung und Vergabe</strong> sind Nachhaltigkeitsaspekte und fairer Handel in den Fokus zu rücken ebenso wie die Aspekte Regionalität, ökologische und soziale Verantwortung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Vision lautet „Landshut, die Stadt der Kreisläufe“: Ressourcen, Menschen, Ideen bleiben in der Region. Wir binden Unternehmen, Hochschule und Bürger*innen in ein neues <strong>Wirtschaftsforum Landshut</strong> ein. Denn die Vernetzung von Stadt, Unternehmen und Hochschule ist voranzutreiben, um <strong>Kooperationen und Wissenstransfer</strong> zu erleichtern. Neben einer verstärkten Präsenz der Hochschule in der Stadt unterstützen wir Co-Working-Plätze, die als Ideenwerkstatt junge, innovative Unternehmen miteinander vernetzen und fördern. In Landshut sehen wir ein Startup-Ökosystem als die große Aufgabe der Wirtschaftsförderung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein ausgesprochen positives Beispiel der verbesserten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis Landshut ist in der Fusion der Kliniken zum regionalen Klinikverbund zu sehen. Diese Zusammenarbeit werden wir weiterhin forcieren. Denn nur, wenn wir Stadt und Land zusammen denken, wird uns <strong>wirtschaftliches Wachstum zum Wohle der ganzen Region</strong> gelingen. Eine Schlüsselrolle können dabei interkommunale Gewerbegebiete zwischen der Stadt und den angrenzenden Gemeinden einnehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Haushalt konsolidieren und Prioritäten offenlegen</strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Wirtschaft fördern</strong>, die ökologisch und sozial verantwortungsvoll produziert und Flächen sparsam nutzt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Nachhaltige Vergabe stärken</strong> durch soziale, ökologische und regionale Kriterien bei städtischen Aufträgen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wirtschaftsforum Landshut etablieren</strong> als Plattform für Austausch zwischen Stadt, Unternehmen und Hochschule.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kooperation mit dem Landkreis und Unternehmen ausbauen</strong> auch durch den nachhaltigen Ausbau von interkommunalen Gewerbegebieten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.2 Innenstadt und lokaler Handel</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine große Auswahl im innerstädtischen Einzelhandel ist ein wesentlicher Faktor für die Lebendigkeit einer Stadt. Aus diesem Grund ist es uns GRÜNEN ein zentrales Anliegen, den lokalen <strong>Einzelhandel in der Innenstadt</strong> gegenüber der Konkurrenz auf der grünen Wiese zu stärken. Ein Citymanagement-Team wird auch in Zukunft gemeinsam mit den relevanten Akteuren der Innenstadt und mit Unterstützung der städtischen Wirtschaftsförderung Impulse für Handel, Gastronomie und Jugend setzen. Um die Stadt Landshut mit ihrem unverwechselbaren Flair besser zu präsentieren, werden wir ein <strong>effektives Stadt- und Citymarketing</strong> weiterhin stärken und unterstützen das Ziel, eine gemeinsame Gesamtstrategie für ein zeitgemäßes Stadtmarketing nach wie vor.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir fördern eine <strong>wohnortnahe Versorgung in allen Stadtvierteln</strong> – auch in der Innenstadt. Das vorhandene Einzelhandelskonzept darf nicht nur eine Empfehlung sein, von der bei jeder Gelegenheit abgewichen wird, sondern muss verbindlich festgeschrieben werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einzelhandel in der Innenstadt stärken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesamtstrategie für ein zeitgemäßes Stadtmarketing</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wohnortnahe Versorgung in allen Stadtvierteln sicherstellen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>4.3 Tourismus</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut ist eine außergewöhnliche Stadt. Neben historischen Sehenswürdigkeiten und der „Landshuter Hochzeit“ bietet die Stadt viele Attraktionen, die Besucher*innen anlocken. Allen voran ist das Königmuseum im Hofberg zu nennen. Wir wollen, dass die Attraktivität und Vielfalt Landshuts auch außerhalb des Vier-Jahres-Zyklus der „Landshuter Hochzeit“ entsprechend dargestellt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir kurbeln den Tourismus an, indem wir einen <strong>nachhaltigen Tourismus fördern</strong>. Dazu gehören Stadtführungen per Rad und verfügbare E-Bike-Ladestationen um den Standort für Fahrradtourismus (gerade entlang des Isarradwegs) attraktiv zu machen. Der Fahrradtourismus hat mittlerweile bundesweit eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung erreicht. Wird die Stadt auch für Fahrradreisende interessanter, profitieren alle davon.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>PROJEKT: Sommer der Gaukler</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Bedeutung der Altstadt als mittelalterlichen Marktplatz zu beleben, sollen in den Sommermonaten (Juni-August) samstags Straßenkünstler der Extraklasse auftreten. Ein bis zwei Künstlerinnen und Künstler, die mehrere Vorstellungen zum Besten geben. Durch das alljährlich stattfindende Stadtspektakel bestehen hervorragende Verbindungen in die Straßenkünstlerszene, und die Artistinnen und Artisten wissen das man in Landshut das Prinzip „Hutgeld“ verstanden hat. Diese Aktion erhöht die Attraktivität der Innenstadt, lockt die Bürgerinnen und Bürger ins Zentrum und bietet dem Einzelhandel verstärkt die Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:20:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Landshuts Zukunft - Nachhaltig, grün und klimaresilient</title>
                        <link>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuts-zukunft-nachhaltig-grun-und-klimaresilient-11314</link>
                        <author>Hannah Jörg (KV Sprecherin)</author>
                        <guid>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuts-zukunft-nachhaltig-grun-und-klimaresilient-11314</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong><strong>3. Landshuts Zukunft – Nachhaltig, grün und klimaresilient</strong></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut steht, wie viele Städte, vor großen Herausforderungen: Klimakrise, Hitzesommer, Starkregen und der Verlust an Artenvielfalt verändern unsere Stadt und unseren Alltag. Doch in jeder Herausforderung liegt auch eine Chance. Wir Grüne wollen diese Chancen nutzen, um Landshut nachhaltiger, gesünder und gerechter zu gestalten: eine Stadt, die Klimaschutz, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbindet. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchten wir eine lebenswerte Zukunft schaffen, in der Mensch, Natur und Wirtschaft im Einklang stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><strong>3.1 Klimaschutz, Energie und Ressourcenschonung </strong></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Klimaschutz braucht klare Strukturen, ausreichend Mittel und Kompetenzen. </strong>Er kann nur gelingen, wenn er in der Verwaltung fest verankert ist. Deshalb setzen wir uns für ein eigenes Referat für Umwelt und Klima ein, das den nötigen politischen und organisatorischen Stellenwert erhält. In jedem Referat sollen die Auswirkungen auf Klima und Umwelt bei allen Entscheidungen mitgedacht werden. Künftig sollen alle städtischen Projekte unter einem „Klimavorbehalt“ stehen. Sie werden daraufhin geprüft, ob sie die Klimaziele unterstützen. Ein eigener Klimahaushaltsposten sorgt für Transparenz, ein Klimaschutzfonds bündelt städtische und private Mittel. Mit einer kommunalen Crowdfunding-Plattform wollen wir Bürgerinnen und Bürger motivieren, eigene Klimaprojekte zu initiieren. So wird Klimaschutz von einer Verwaltungsaufgabe zu einer gemeinsamen Bewegung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Energiewende vor Ort – klimafreundlich und gerecht</strong>: Der Schlüssel für erfolgreichen Klimaschutz ist eine lokale, gerechte und klimaneutrale Energieversorgung. Landshut soll mit lokal erzeugtem Strom, effizient genutzter Wärme und einer gerechten Verteilung der Kosten schrittweise energieautark werden. Wir wollen den Ausbau der Solarenergie deutlich beschleunigen: auf öffentlichen Gebäuden, auf geeigneten Freiflächen sowie durch gezielte Unterstützung privater und gewerblicher Anlagen. Gleichzeitig müssen wir Energie effizienter nutzen, wie durch energetische Sanierungen, bessere Dämmung und intelligente Steuerungssysteme. Auch Wirtschaft und Forschung sind wichtige Partner. Projekte zu Wasserstoff, Energiespeichern und digitalen Lösungen sollen Energieflüsse transparent machen und Emissionen reduzieren. So wird die Energiewende nach dem Stand der Technik und lokal erlebbar gestaltet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut steht vor der Aufgabe, seine Wärmeversorgung konsequent auf Klimaneutralität umzustellen. Wir GRÜNE wollen, dass die Stadt eine <strong>verbindliche kommunale Wärmeplanung</strong> erarbeitet, die auf den bestehenden Strukturen der Stadtwerke Landshut aufbaut. Das bestehende Fernwärmenetz, das heute bereits einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Einsparung leistet, soll Schritt für Schritt auf erneuerbare und klimaneutrale Energiequellen umgestellt werden. In Neubaugebieten sollen von Beginn an klimaneutrale Nahwärmelösungen mit zentralen Wärmespeichern eingeplant werden. Dezentrale Batteriespeicher und Power-to-Heat-Anlagen, die Stromüberschüsse aus Photovoltaik-Anlagen in Wärme umwandeln, sollen die lokale Energieversorgung flexibler und effizienter machen. Eine kommunale Wärmeberatungsstelle soll Eigentümerinnen und Eigentümer, Unternehmen und Mieterinnen und Mieter praxisnah unterstützen. Unser Ziel: Eine bezahlbare, klimafreundliche und zukunftsfähige Wärmeversorgung für ganz Landshut.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ressourcen schonen – nachhaltig wirtschaften: </strong>Eine nachhaltige Stadt ist auch eine wirtschaftlich kluge Stadt. Jeder Abfallvermeidung, jedes wiederverwendete Material und jede eingesparte Fläche schützt nicht nur die Umwelt, sondern auch kommunale Finanzen. Wir fordern, dass die Stadt bei allen öffentlichen Aufträgen konsequent auf regionale, langlebige und recycelte Materialien setzt. Eine Strategie zur Müllvermeidung, Wiederverwertung und besseren Abfalltrennung soll Ressourcen im Kreislauf halten. Leerstände sollen vor Neubauten genutzt werden, denn die umweltfreundlichste Ressource ist die, die gar nicht verbraucht wird.So stärken wir die lokale Wirtschaft, schonen die Umwelt und sichern langfristig die Lebensqualität unserer Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung eines eigenen Referats für Umwelt- und Klimaschutz</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Klimavorbehalt bei allen städtischen Projekten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jährlicher Klimahaushaltposten (zweckgebunden)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau kommunaler <em>PV-Anlagen</em> auf Dächern öffentlicher Gebäude; Ausbau geeigneter Freiflächenanlagen mit Bürgerbeteiligung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Energieeffizienz stärken durch weitere Blockheizkraftwerke und die energetische Sanierung städtischer Liegenschaften</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erarbeitung einer verbindlichen kommunalen Wärmeplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachhaltige Beschaffung bei städtischen Aufträgen mit langlebigen, regionalen und recycelten Materialien;</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kommunale Strategie zur Müllvermeidung und Kreislaufwirtschaft.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><strong>3.2 Klimaanpassung und Wasser</strong></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Stadt Landshut hat mit dem Klimaaktionsplan, dem Klimaanpassungskonzept und dem Sturzflutmanagement wichtige Grundlagen gelegt. Nun müssen daraus zügig konkrete Maßnahmen erfolgen. Unser Ziel ist eine klimaresiliente Stadt, die auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet ist und auf Veränderungen vorausschauend reagiert, <strong>um unsere Stadt und ihre Menschen zu schützen. </strong>In Zeiten des Klimawandels mit häufigeren und stärkeren Hitzeperioden müssen wir speziell für ältere Menschen, hitzebedingte Gesundheitsrisiken minimieren. Dazu braucht es nicht nur Aufklärung, sondern vor allem auch die konsequente Berücksichtigung bei Planungsprozessen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landshut grüner machen</strong>: Neue Bäume, begrünte Dächer und Fassaden sowie entsiegelte Flächen spenden Schatten, kühlen die Stadt und verbessern die Aufenthaltsqualität deutlich. Mobiles Grün ist ein guter Anfang aber auf Dauer kein wirksamer Schutz gegen Hitzeentwicklung. Deshalb setzen wir uns für Baumpflanzungen auch an geeigneten Standorten in Alt- und Neustadt ein. Bestehende Bäume verdienen besonderen Schutz, denn sie sind nicht nur Lebensraum, sondern auch Symbol einer zukunftsfähigen Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als festen Bestandteil jeder Stadtentwicklung sollen künftig Klima- und Umweltschutz von Beginn an mitgedacht werden (siehe 1.2). Ein umfassendes Regenwassermanagement, ein digitales Grundwasserkataster und klimaangepasste Sanierungen öffentlicher Gebäude können Landshut Schritt für Schritt zur „Schwammstadt“ machen: Sie speichert Wasser, wenn es reichlich vorhanden ist, und nutzt es, wenn es knapp wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unsere Stadt begrünen: Ein umfangreiches Baumpflanzprogramm auch für die Innenstadt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schutz bestehender Bäume, wo immer möglich.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünflächen erhalten und erweitern: als Oasen zur Erholung, als Rückzugsräume in Hitzewellen und zur Wasserversickerung.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dach- und Fassadenbegrünung fördern, um Gebäude zu kühlen, Regenwasser zurückzuhalten und das Stadtbild aufzuwerten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ein Entsiegelungsprogramm, um Flächen zu renaturieren und die Stadt zur Schwammstadt weiterzuentwickeln – ein wirksamer Schutz vor Hochwasser und Dürre.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Trinkwasser schützen durch Wasserschutzgebiete mit konsequenten Regeln fürs Bauen und für die Landwirtschaft</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Regenwassermanagement stärken und ein digitales Grundwasserkataster aufbauen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><strong>3.3 Natur und Biodiversität</strong></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine widerstandsfähige Stadt braucht intakte Natur. Unsere heimischen Lebensräume geraten jedoch durch Flächenversiegelung, Nutzungsdruck und den Klimawandel zunehmend unter Druck. Wir GRÜNE wollen, dass Landshut seine natürliche Vielfalt als wertvolles Kapital begreift und schützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Naturschutzgebiete</strong> wie die Isarauen, die Hangleite oder der ehemalige Standortübungsplatz sollen erhalten, ökologisch aufgewertet und besser miteinander vernetzt werden. Grünverbindungen zwischen Lebensräumen fördern Artenvielfalt und verbessern zugleich das Stadtklima.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Damit Mensch und Natur im Gleichgewicht</strong> bleiben, wollen wir Freizeitdruck auf sensible Gebiete wie den bisher nur vereinzelten Bademöglichkeiten an der Isar verringern und neue Erholungsflächen auf weniger belastete Standorte verlagern. Öffentlich zugängliche Streuobstwiesen sind dabei doppelt wertvoll: sie bieten Lebensraum für Tiere und Erholung für Menschen. Wir wollen, dass Landshut pestizidfrei wird, wo immer beeinflussbar, und die städtischen Einrichtungen vermehrt auf Bio und Fairtrade setzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Grünverbindungen zwischen Naturräumen schaffen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Naturschutzgebiete wie Isarauen, Hangleite und ehem. Standortübungsplatz erhalten, aufwerten und mit der Stadt vernetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Straßenbegleitgrün, Grünzüge und Freiflächen ökologisch aufwerten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Freizeitdruck in empfindlichen Naturräumen durch neue Angebote auf weniger sensiblen Flächen mindern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ökomodellregion erhalten und stärken.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erfolgreiche Arbeit des Landschaftspflegeverbands fortführen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mehr öffentlich zugängliche Streuobstwiesen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Keine Bebauung von ausgewiesenen Biotopflächen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Lichtverschmutzung und Sicherheit bei Beleuchtungsplanung abwägen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Pestizidfreie Kommune für Bienen, Schmetterlinge und Insekten</li></ul></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:19:26 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Landshuter Lebensgefühl - Offen, tolerant und solidarisch</title>
                        <link>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuter-lebensgefuhl-offen-tolerant-und-solidarisch-63410</link>
                        <author>Hannah Jörg (KV Sprecherin)</author>
                        <guid>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuter-lebensgefuhl-offen-tolerant-und-solidarisch-63410</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong><strong>2. Landshuter Lebensgefühl – offen, tolerant und solidarisch</strong></strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut lebt von seinen Menschen, von ihrer Vielfalt, ihrer Offenheit und ihrem Engagement. Dieses Miteinander prägt das Lebensgefühl unserer Stadt: Kultur, Bildung, Sport und Ehrenamt verbinden Generationen, schaffen Begegnung und stärken den Zusammenhalt. Wir wollen eine Stadt, in der alle dazugehören und Unterschiede als Bereicherung verstanden werden. Eine Stadt, die Teilhabe möglich macht und in der Solidarität kein Schlagwort, sondern gelebte Realität ist. Wir wollen, dass Landshut ein Ort bleibt, an dem Menschen Neues entdecken, sich verwirklichen, lernen und miteinander aktiv sind. Kulturelle Vielfalt, gute Bildung und Bewegung für alle sind für uns die Grundlage einer lebendigen und zukunftsfähigen Stadtgesellschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Viele Landshuterinnen und Landshuter engagieren sich in Vereinen, Initiativen und Hilfsorganisationen – ein Ausdruck gelebter Verantwortung und Gemeinschaft. Dieses Engagement wollen wir weiter stärken: durch verlässliche Förderung, gute Rahmenbedingungen und die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt. Vereine und Netzwerke, die Freiwilligen Feuerwehren, das THW und andere Rettungsdienste leisten unverzichtbare Arbeit. Sie haben unsere volle Anerkennung und Unterstützung, um diese Arbeit weiter zu erleichtern und sicher zu gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><strong>2.1 Begegnung und gemeinsames Stadtleben</strong></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Freizeitangebote fördern Gemeinschaft und Lebensfreude. Wir wollen Orte schaffen, an denen Menschen sich begegnen, feiern und austauschen können – in allen Stadtteilen. Kultur im Freien, Feste in Stadtteilen und von Initiativen wie dem Haus International sowie die kreative Zwischennutzung leerstehender Flächen machen Landshut lebendig und bringen Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Junge Menschen brauchen Räume, die ohne Konsumzwang und unabhängig von Veranstaltungsformaten für ein entspanntes Miteinander genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sowohl das Jugendzentrum als auch dezentrale Jugendtreffs geben Jugendlichen einen eigenen Gestaltungsraum. Auch die mobile und aufsuchende Jugendarbeit (MoJA) spielt eine wichtige Rolle. Sie soll regelmäßig an zentralen Treffpunkten und bei Veranstaltungen mit jungem Publikum präsent sein: als Ansprechpartnerin, Vermittlerin und Unterstützerin im öffentlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ehemalige Schulstandorte wie die Martinsschule bieten zudem Chancen für neue Begegnungsorte und Freizeitangebote als flexible, gemeinschaftlich genutzte Räume für Kinder, Jugendliche und Familien.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von <em>Freiluftkultur</em> (z. B. Sommerbühne, Open-Air-Kino)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung von Stadtteilfesten und Nachbarschaftsprojekten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Öffnung von Schulhöfen und Sportanlagen für Freizeitnutzung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schaffung konsumfreier Treffpunkte und offener Aufenthaltsräume für Jugendliche</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Zukunftssicherung des Jugendzentrums Poschinger-Villa und Checkpoint Wolfgangssiedlung und Aufbau weiterer dezentraler Jugendtreffs in den Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der aufsuchenden Jugendarbeit (MoJA) im Stadtgebiet und bei Veranstaltungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nutzung der Martinsschule als gemeinschaftlicher Freizeit- und Begegnungsort</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Initiativen junger Menschen wie der Sandora-Garden zeigen, wie direktes Engagement das Stadtleben bereichert und Landshut attraktiver und abwechslungsreicher machen. Wir wollen solch ein Engagement verstärkt fördern und unterstützen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Festival für Jugendliche, das unterschiedliche Angebote aus Musik, Kleinkunst und Sport bietet, ist eine sinnvolle Möglichkeit, um jungen Menschen zu zeigen, welche Angebote in der Stadt auf sie warten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.2 Kulturstadt Landshut</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kultur ist kein Luxus – sie ist Lebensnotwendigkeit. </strong>Sie stiftet Sinn, Identität und Gemeinschaft, sie öffnet Horizonte und schafft Zusammenhalt. Kultur ist für uns <strong>Grundlage einer lebenswerten Stadt.</strong> Landshut hat eine starke kulturelle Seele – und wir Grünen wollen sie stärken: durch <strong>neue Impulse und eine vielfältige Szene</strong>, in der Kreativität und Engagement wachsen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ob Theater, Museen, Konzerte, Bibliotheken oder Galerien – wir GRÜNEN stehen für eine <strong>Kulturpolitik, die allen Menschen Zugang ermöglicht</strong>: unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft. Mit der Landshuter Hochzeit verfügt unsere Stadt über ein kulturelles Erbe von einzigartiger Bedeutung. Doch kulturelles Leben findet nicht nur alle vier Jahre statt. Wir wollen, dass kulturelle Qualität und Vielfalt jeden Tag in Landshut sichtbar sind.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört, Migrantinnen und Migranten bei der <strong>Pflege ihrer eigenen kulturellen Traditionen</strong> zu unterstützen. Veranstaltungen wie das Afrikafest, das Fest der Kulturen oder die Feste des Haus International zeigen, wie kulturelle Vielfalt lebendig wird. Wir wollen diese Begegnungen stärken und neue Formate entwickeln, für eine Kultur, die verbindet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kultur braucht Räume. </strong>Wir GRÜNEN wollen Freiräume für kreative, alternative und subkulturelle Initiativen sichern. Dazu gehören bezahlbare Ateliers, Proberäume, Werkstätten und bezahlbare Arbeitsmöglichkeiten für junge Künstlerinnen und Künstler. Die „Alte Kaserne“ soll als Raum für Jugendkultur an den Bedürfnissen junger Menschen ausgerichtet bleiben.Zudem möchten wir junge Kulturschaffende sichtbarer machen: etwa durch eine Jugendkunstschule, ein junges Kunstfestival oder durch gezielte Förderung einzelner Projekte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Landshut ist Stadt der bildenden Kunst. </strong>Die Entwicklung der letzten Jahre insbesondere rund um das KOENIGmuseum und das Anwesen in Ganslberg setzen Zeichen für Aufbruch und Weiterentwicklung. Wir GRÜNEN wollen die Reaktivierung und Vitalisierung des Künstlerareals Ganslberg aktiv vorantreiben. Ziel ist es, den Ganslberg dauerhaft als lebendigen Raum für Kunst, Begegnung und Kreativität zu sichern. Der Weiterbau des LANDSHUTmuseums soll zeitnah umgesetzt werden, damit am Prantlgarten ein lebendiges Museumsquartier wächst. Das Wirken zahlreicher Kunstschaffender, engagierter Kunstvereine, die Landshuter Museen und die Schule für Keramik zeigen, wie tief Kunst in der Stadt verankert ist und welches Potenzial sie hat. Wir wollen die bildende Kunst finanziell und organisatorisch stärken, Kunst im öffentlichen Raum und am Bau fördern und die kulturelle Bedeutung Landshuts in der Region sichtbar machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch für das <strong>Landestheater Niederbayern</strong> gilt: Kultur ist Teil des öffentlichen Lebens – keine Option. Wir stehen klar zur Sanierung und zum Neubau des Stadttheaters, denn ein Jahrzehnt im Zelt ist mehr als genug. Es ist höchste Zeit, dass das <strong>Landshuter Stadttheater wieder seinen Platz im Herzen der Stadt</strong> einnimmt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für eine lebendige Erinnerungskultur: </strong>In den vergangenen Jahren wurden durch das Zusammenspiel aus den städtischen Kultureinrichtungen, schulischen Projekten und großem bürgerschaftlichem Engagement Meilensteine erreicht. Die Ausstellung &quot;Landshut im Nationalsozialismus&quot; und die Veranstaltungsreihe &quot;80 Jahre Frieden&quot; trugen erinnerungskulturelle Perspektiven in die breite Stadtgesellschaft. Daran gilt es anzuknüpfen: Insbesondere die bewährte und wertvolle Kooperation mit den Schulen muss weiterhin gelebt werden, um politisch-historische Bildung anhand von Geschehnissen im direkten lokalen Umfeld zu vermitteln. Eine Leerstelle bleibt das ehemalige KZ-Außenlager in der Siemensstraße, hier setzen wir uns für die Errichtung eines Mahnmals ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verlässliche Kulturförderung als Teil der kommunalen Grundversorgung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung von Veranstaltungen zur kulturellen Vielfalt (z.B. Fest der Kulturen, Afrikafest, Formate des Hauses International)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sicherung und Weiterentwicklung der kulturellen Infrastruktur, insbesondere Landestheater Niederbayern und Museen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der bildenden Kunst und Kunst im öffentlichen Raum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einrichtung einer Jugendkunstschule und eines Festivals junger Kunst</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bereitstellung und Sicherung bezahlbarer Räume für die freie und subkulturelle Szene (Ateliers, Proberäume, Werkstätten)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fokus der „Alten Kaserne“ auf Jugendkultur</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Errichtung eines Mahnmals am KZ-Außenlager in der Siemensstraße</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>PROJEKT</strong>: Kulturbahnhof</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Lagerhallen am Güterbahnhof sollen zu einem Ort für kreative und kulturelle Entfal-tung werden. Erweitert durch Container soll das Areal ein Raum für Subkultur werden, von Proberäumen, Tonstudios, Ateliers und Werkstätten bis hin zu Räumen für Work-shops für Künstlerinnen und Künstler sowie Kreative.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h3><strong><strong>2.3 Vielfalt </strong></strong></h3></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und Kulturen sind hier zu Hause – Ausgrenzungen von Bürger*innen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Nationalität, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Orientierung haben in Landshut keinen Platz. Alle sollen <strong>diskriminierungsfrei, sicher und unbeschwert hier leben</strong> können, dafür setzen wir uns ein. Das heißt, dass wir Feste und Feiern wie z.B. das Fest der Kulturen und die Veranstaltungen des Haus International unterstützen, weil sie zu Landshut gehören. Das <strong>Integrationskonzept</strong> muss konsequent umgesetzt werden und Projekte wie Kulturdolmetscher sind wesentliche Elemente für eine gelungene Integration. Auch das Engagement des <strong>Integrationsbeirats</strong> ist hier ein überaus wichtiger Baustein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Queeres Leben in Landshut braucht Schutz und Sichtbarkeit – nicht nur am CSD. Wir positionieren uns klar gegen Queerfeindlichkeit und für die <strong>Rechte von LGBTIQ* Personen</strong>. Die Beratungsstelle von &quot;Queer in Niederbayern&quot; leistet wesentliche Arbeit, die wir weiter unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Maßnahmen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Das erarbeitete Integrationskonzept aktiv umsetzen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integrationsbeirat stärken und weiter einbeziehen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung der Beratungsstelle „Queer in Niederbayern“</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.4 Teilhabe</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Teilhabe bedeutet, den Zugang zum gesellschaftlichen Leben für alle Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Beeinträchtigung zu ermöglichen. Armut darf nicht vom öffentlichen Leben ausschließen. Der Landshuter Sozialpass, an dessen Einführung wir mitgewirkt haben, soll langfristig gesichert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Initiativen wie die Landshuter Tafel, die Berberhilfe e.V. und die Kulturtafel leisten unverzichtbare Arbeit für Menschen in schwierigen Lebenslagen gestützt durch ehrenamtliches Engagement. Wir wollen ihre Arbeit nach Kräften unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Teilhabe heißt auch: Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – von Anfang an, in allen Lebensbereichen. Integrative Angebote in Kitas, Schulen, Wohnen, Beruf und Freizeit müssen selbstverständlich sein. Dafür braucht es umfassende Barrierefreiheit: in Gebäuden, im öffentlichen Raum, bei digitalen Angeboten der Stadt und bei Veranstaltungen. Niemand soll ausgeschlossen werden, weil Barrieren bestehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso wichtig ist die Prävention. Gerade bei psychischer Gesundheit wollen wir frühzeitig unterstützen, bevor Menschen in Not geraten. Das Angebot des Landshuter Netzwerks ist dafür ein zentraler Baustein, dessen Arbeit verlässlich gesichert bleiben muss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Fortführung und Weiterentwicklung des Landshuter Sozialpasses</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Verstetigte Unterstützung der Landshuter Tafel und der Berberhilfe e.V.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau integrativer Angebote in Kitas, Schulen, Arbeit und Freizeit</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umsetzung eines umfassenden Barrierefreiheitskonzepts für Stadt, Gebäude und digitale Angebote</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung von Veranstaltern bei Gebärdensprachverdolmetschung und Inklusionsangeboten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung präventiver und psychosozialer Hilfsstrukturen, insbesondere des Landshuter Netzwerks</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.5. Frauen </strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit uns bekommen <strong>Frauen die gleichen Chancen und Rechte</strong>. Es darf kein Zurück zu einem überwunden geglaubten Frauenbild geben. Gleichstellung bedeutet für uns, dass Frauen selbstbestimmt leben, arbeiten und ihre Stadt mitgestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Noch immer verdienen Frauen in vielen Bereichen bei gleicher Arbeit weniger als Männer. Besonders ältere Frauen und Mütter sind überdurchschnittlich oft von Armut betroffen. Wir wollen die Ursachen dafür bekämpfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Führungspositionen, insbesondere <strong>in der Stadtverwaltung und den städtischen Gesellschaften, sollen Frauen gleichberechtigt</strong><strong>vertreten</strong> sein. Die Stadt muss aktiv fördern, dass Frauen Verantwortung übernehmen, etwa durch gezielte Personalentwicklung, Sichtbarkeit und Vorbilder. Beratungs- und Unterstützungsangebote aus der Zivilgesellschaft sollen gestärkt werden, um Frauen zu ermutigen, beruflich und gesellschaftlich initiativ zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichberechtigung braucht <strong>verlässliche Kinderbetreuung</strong>. Sie ermöglicht Frauen, sich beruflich weiterzuentwickeln und auch in Politik und Ehrenamt stärker einzubringen. Deshalb ist eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung Teil unserer Gleichstellungspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein weiterer Schwerpunkt ist <strong>die Sicherheit von Frauen</strong>: zu Hause, auf der Straße und im öffentlichen Raum. Gewalt gegen Frauen darf keinen Platz haben. Wir brauchen eine gemeinsame städtische Initiative zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt. Frauenhäuser, Schutzwohnungen und Unterstützungsangebote müssen gestärkt werden. Zudem wollen wir öffentliche Räume sicherer machen durch gut beleuchtete Wege, Ansprechstellen und die Förderung sogenannter *Safe Spaces*, etwa auf der Dult oder in der Innenstadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen: </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gleichstellungsstrategie für die städtische Verwaltung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung zivilgesellschaftlicher Beratungs- und Frauenförderinitiativen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau bedarfsgerechter Kinderbetreuung als Voraussetzung für berufliche und politische Teilhabe</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Städtische Initiative zur Prävention von Gewalt gegen Frauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau und Sicherung von Frauenhausplätzen und Schutzwohnungen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung sicherer öffentlicher Räume und *Safe Spaces* im Stadtgebiet</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.6 Bildung: starke Lernorte für Alle</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bildung ist der Schlüssel zu einer gerechten und zukunftsfähigen Gesellschaft und weit mehr als Unterricht</strong>. Die Stadt trägt Verantwortung für alles, was über den reinen Schulbetrieb hinausgeht: für moderne Lernorte, gut ausgestattete Gebäude und ein Umfeld, in dem Lernen Freude macht. Wir wollen Landshut als Bildungsstadt weiterentwickeln: vom Kindergarten bis zur Hochschule, von der Stadtbücherei bis zur Volkshochschule.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere <strong>Schulen</strong> brauchen intakte Gebäude, moderne Ausstattung und Räume, die auch bei Hitze oder Ganztagsbetrieb angenehm nutzbar sind. Außenanlagen sollen Orte der Begegnung und Bewegung sein. Wir setzen uns für qualitativ hochwertige <strong>Ganztagsangebote</strong>, den Ausbau von Hortplätzen und eine flexible Ferienbetreuung ein – angepasst an die Lebenswirklichkeit von Familien. Durch Kooperationen zwischen Schulen, Kitas und freien Trägern sollen Ressourcen besser genutzt und Betreuungszeiten flexibler gestaltet werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Bildung gehört auch <strong>kulturelle und musikalische Förderung</strong>. Wir wollen Musik- und Kreativangebote an Grund- und Mittelschulen in Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule und weiteren Partnern stärken. Denn kulturelle Bildung fördert Ausdruck, Selbstbewusstsein und Gemeinschaftssinn. Bildung endet nicht mit der Schule. <strong>Lebenslanges Lernen</strong> in Volkshochschule und Stadtbücherei trägt zur persönlichen Entwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe bei. Insbesondere im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist für uns die Umweltstation ein unbedingt zu erhaltender Lernort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für <strong>gesunde Ernährung in Schulen und Betreuungseinrichtungen </strong>ein. Der Bio-Anteil in der Schulverpflegung soll schrittweise erhöht werden, mit dem Ziel, frische, regionale und ausgewogene Mahlzeiten für alle Kinder anzubieten. Der Ausstieg aus dem Netzwerk der deutschen Bio-Städte ist ein Fehler und wir GRÜNE setzen uns dafür ein, dass Landshut wieder <strong>„Bio-Stadt“</strong> wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut ist <strong>Hochschulstadt</strong> und das soll man spüren. Wir wollen die Präsenz der Hochschule im Stadtbild und Stadtleben stärken. Wir unterstützen öffentliche Wissenschaftsformate, Stadt-Labore und Projekte, die Forschung außerhalb des Campus sichtbar machen. Studierende sollen in Landshut gut leben können. Dazu gehören bezahlbarer Wohnraum, gute Busanbindung und attraktive Freizeitangebote.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Instandhaltung und moderne Ausstattung städtischer Schulen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kooperation von Schulen, Kitas und Trägern zur flexiblen Nutzung von Ressourcen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Stärkung musikalischer und kultureller Bildung in Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von außerschulischen Lernorten (Museum, Stadtbibliothek mit Leseförderung, Beibehaltung der Umweltstation)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung frischer Schulverpflegung mit erhöhtem Bio-Anteil</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung studentischer Lebensqualität und Mobilität</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Kooperation mit der Hochschule ausbauen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>2.7 Sport und Bewegung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sport hat in Landshut große Bedeutung: für Gesundheit, Lebensfreude und Zusammenhalt. Ob durch das umfangreiche Breitensportangebot in den Stadtteilen, Laufveranstaltungen oder die Begeisterung für unser Markenzeichen Eishockey: Sport verbindet Menschen, überwindet Unterschiede und trägt wesentlich zu Integration und sozialem Miteinander bei.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere Sportvereine sind eine tragende Säule des Stadtlebens. Sie schaffen Gemeinschaft, fördern Inklusion und stehen für Fairness statt Ausgrenzung. Dieses Engagement wollen wir durch verlässliche Förderung, gute Rahmenbedingungen und moderne, barrierefreie Sportstätten in den Quartieren weiter fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei der Planung muss darauf geachtet werden, dass Sportanlagen wohnortnah, sicher erreichbar und für alle Generationen nutzbar sind. In Naherholungsgebieten wollen wir neue Bewegungsangebote schaffen: Bolzplätze, Fitnessgeräte oder Laufstrecken, die zum Mitmachen einladen und im Einklang mit der Natur stehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig ist auch die Verbindung zwischen Schulen und Vereinen. Wo Schulen mit Sportvereinen zusammenarbeiten, profitieren Kinder und Jugendliche von Bewegung, Teamgeist und sozialem Lernen. Wir wollen diese Kooperationen weiter ausbauen und neue Wege der Integration von Vereinssport in den Schulalltag eröffnen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein besonderer Fokus liegt auf dem <strong>Zugang zu Schwimmkursen</strong>. Jedes Kind soll sicher schwimmen lernen können unabhängig vom Einkommen der Eltern. Wir unterstützen ein flächendeckendes, bezahlbares und leicht buchbares Angebot an Schwimmkursen für alle Altersgruppen. Die Voraussetzung hierfür sind gut ausgestattete Schwimmstätten. Deshalb wollen wir die Sanierung des Hallenbads entschlossen voranbringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Gesicherte Sportförderung für Vereine und Ehrenamt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhalt des Skaterparks am Sportzentrum West und Entwicklung eines zweiten Standorts</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Barrierefreiheit und Quartiersnähe als Kriterien für Sportstätten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bewegungsangebote im öffentlichen Raum: Bolzplätze, Fitnessparks, Laufstrecken</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von Kooperationen zwischen Schulen und Sportvereinen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Unterstützung eines flächendeckenden und bezahlbaren Schwimmkursangebots</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Sanierung des Hallenbads</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>PROJEKT</strong>: Sportanlage im Grünen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Kombination aus Fitness-Anlage, spielerischen Sportgeräten und seniorengerechten Bewegungsangeboten sollen an Standorten wie im Grünstreifen in Wolfgang-Nord oder flussnah an der großen Isarbrücke an der Konrad-Adenauer-Straße entstehen. Diese Möglichkeit eröffnet sich im Zuge der Gestaltung des geplanten Isarparks in Peter und Paul, in welche Angebote zur Bewegung im öffentlichen Raum integriert werden sollten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:18:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Landshuts Lebensräume - Wohnen, Mobilität und Gemeinschaft gestalten</title>
                        <link>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuts-lebensraume-wohnen-mobilitat-und-gemeinschaft-gestalten-46676</link>
                        <author>Hannah Jörg (Sprecherin)</author>
                        <guid>https://gruene-la.antragsgruen.de/WP26/landshuts-lebensraume-wohnen-mobilitat-und-gemeinschaft-gestalten-46676</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Text</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1. Landshuts Lebensräume – Wohnen, Mobilität und Gemeinschaft gestalten</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut ist für alle da – denn Landshut, das sind wir, die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. Unsere Stadt soll ein lebenswerter Ort für alle Menschen sein: für Jung und Alt, für Neuzugezogene ebenso wie für alle, die schon lange hier leben. Wir stehen für eine Stadtentwicklung, die die unterschiedlichen Bedürfnisse, Lebensentwürfe und Wünsche der Menschen ernst nimmt und sie zum Ausgangspunkt kommunaler Entscheidungen macht. Landshut ist etwas Besonderes: die historische Innenstadt, die Lage an der Isar und die umliegende Natur mit ihren vielfältigen Naherholungsmöglichkeiten – all das macht sie für die Menschen lebenswert und für Unternehmen attraktiv: Viele wollen hier leben und arbeiten. <strong>Wir GRÜNEN wollen diese Einzigartigkeit bewahren und gleichzeitig mit </strong><strong>Mut, Weitblick und Herz</strong> weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, Wachstum und Zuzug aktiv zu gestalten: sozial gerecht, städtebaulich durchdacht und ökologisch verträglich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.1 Öffentlicher Raum und Stadtgestaltung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut ist reich an schönen Orten: von den großartigen Plätzen in der historischen Innenstadt bis hin zu den lebendigen Quartieren in den Stadtteilen. Unsere Straßen und Plätze sind mehr als bloße Verkehrsflächen – sie sind Lebensräume. Sie sollen unsere Lieblingsorte werden. Wir Grünen gestalten Stadt so, dass sie Begegnung ermöglicht, Sicherheit gibt und Barrieren abbaut. Mehr Bäume, mehr Schatten, mehr Sitzgelegenheiten und sichere Wege – so wird Landshut liebenswert für alle. Besondere Aufmerksamkeit verdient die <strong>Entwicklung der einzelnen Stadtviertel</strong>. Landshut ist mehr als seine Altstadt – es lebt von der Wohn- und Aufenthaltsqualität seiner Stadtteile. Wir wollen ihre Eigenständigkeit fördern und ihren Charakter stärken – mit lebendigen Plätzen, klaren Identitäten und einer guten Anbindung an die Innenstadt. So entsteht das, was Stadt im besten Sinne ausmacht – <strong>Zugehörigkeit, Nachbarschaft </strong>und Gemeinschaft vor Ort.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere <strong>einzigartige historische Innenstadt</strong> ist das Herz Landshuts und sie verdient eine Aufwertung. Wir setzen uns für eine verkehrsberuhigte, sichere und attraktive Innenstadt ein, in der sich Menschen gerne aufhalten – zum Bummeln, Einkaufen, Wohnen und Arbeiten. Ob Ausweitung der Fußgängerzone oder Einbahnstraßenregelung: Wir GRÜNEN sind offen und wollen im Dialog mit Anwohnerinnen und Anwohnern und Besuchern und Handel neue Verkehrskonzepte entwickeln, die Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Erreichbarkeit miteinander verbinden. Langfristig streben wir eine deutliche Reduzierung des Autoverkehrs zwischen Dreifaltigkeitsplatz und Bischof-Sailer-Platz an. Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen, nicht das Auto: eine lebendige Innenstadt lebt von Begegnung, Schaufenstern, Marktständen und Straßenkunst. Diese erreichen niemanden, der im Auto daran vorbeifährt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut gehört zu den schönsten Städten Deutschlands – geprägt von einer einzigartigen historischen Bausubstanz und einem gewachsenen Stadtbild. Dieses Erbe verpflichtet und heißt für uns: <strong>Bauen mit Haltung</strong>. Wir wollen behutsam weiterbauen, statt wertvolle Substanz zu zerstören. Aus ökologischen Gründen aber auch zur Bewahrung der Identität unserer Stadt gilt für uns<em>: <em><strong>Sanierung vor Abriss</strong></em><em>.</em></em> Dazu gehört, dass die Stadt selbst mit gutem Beispiel vorangeht und bei eigenen Gebäuden auf Erhalt, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität achtet. Ein Beispiel dafür ist der Gründerzeitbau in der Ludmillastraße, den wir nicht dem Verfall überlassen, sondern sanieren und städtische Wohnungen schaffen wollen. In unserer Altstadt stand der Moserbräu viele Jahre leer, ein Symbol dafür wie schwer es der Denkmalschutz in Landshut in der Vergangenheit hatte und leider immer noch hat. Im Stadtteil Nikola zeigen das sorgfältig sanierte Handwerkerhaus „Gastgeb“ und der traditionsreiche „Jägerwirt“, was engagierte Bauherren leisten können. Das wollen wir weiterhin unterstützen und fördern. Auch bei Neubauten gilt: Qualität vor Quantität. Baukultur bedeutet, dass sich Neues harmonisch ins Stadtbild einfügt und zugleich Zukunftsfähigkeit zeigt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE setzen uns für eine <strong>nachhaltige Entwicklung von Gewerbeflächen</strong> ein. Denn Landshut wächst – und damit der Bedarf an Raum für Arbeit, Handwerk und Innovation, während geeignete Flächen immer knapper werden. Unser Ziel ist ein ökologisch verantwortungsvolles Flächenmanagement: Innenentwicklung vor Außenentwicklung. Bestehende Brachen und Leerstände sollen zuerst genutzt werden und bei jeder Ansiedlung sollen künftig Kriterien wie Ressourcenschonung, CO₂-Ausstoß und die energiepolitischen Ziele der Stadt maßgeblich sein. Wo Gewerbe bereits angesiedelt ist, wollen wir Verdichtung fördern und ansonsten verbindliche Vorgaben in der Bauleitplanung für flächensparendes Bauen wie Mehrgeschossigkeit, Parkdecks oder eine höhere Arbeitsplatzdichte pro Fläche auf weniger Raum. Vorrang haben arbeitsplatzintensive, flächeneffiziente Betriebe vor solchen mit hohem Flächenverbrauch wie bspw. Logistikzentren. So entstehen wohnortnahe Jobs, kurze Wege und stabile Gewerbesteuereinnahmen – für ein Landshut, das das nachhaltig wirtschaftet und zugleich lebenswert bleib.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umgestaltung von <em>Alt- und Neustadt</em> mit mehr Aufenthaltsqualität und weniger Durchgangsverkehr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Begrünung der Altstadt </em>als Teil des Klimaanpassungskonzepts</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Verkehrsberuhigte Wege</em> und Erweiterung der Fußgängerzone in der Innenstadt</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Quartiersplätze</em> und Treffpunkte in den Stadtvierteln (z. B. Wolfgangsiedlung, Moniberg, Achdorf)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Erhalt prägender Gebäude</em> und Sanierung städtischer Bausubstanz (z. B. Ludmillastraße 1)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Neubau nach dem Prinzip <em>Qualität statt Quantität</em> und Nutzung vorhandener Gebäude</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Bauherrenberatung</em> für nachhaltiges Bauen und Sanieren anbieten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Modellprojekte für ressourcenschonendes Bauen und Umbauen fördern</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Klimaangepasste Standards </em>bei Sanierung und Neubauten städtischer Gebäude einhalten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt: Isar – Landshut Stadt am Fluss</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Isar soll wieder stärker Teil des Lebens in unserer Stadt werden – als verbindendes, identitätsstiftendes Element und Ort der Erholung für alle. Wir Grünen wollen den Fluss erlebbarer machen – im Einklang mit der Natur. Dazu gehören neue Zugänge, Liegeflächen und Aufenthaltsorte, etwa an der Preysingallee oder rund um den Postplatz. Ein wichtiger Schritt war die Freigabe des Badens in der Isar – ein langjähriges Anliegen der GRÜNEN. Selbstverständlich werden dabei die umweltfachlichen Vorschriften wie die Laichschonzeit beachtet. Mit Projekten wie dem geplanten Isarpark im Stadtteil Peter und Paul entsteht zusätzlicher öffentlicher Raum am Wasser. Wir haben dieses Projekt von Anfang an unterstützt, denn es ist ein echter Gewinn für Stadt und Natur.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt Stadtpark – Da geht noch mehr!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Stadtpark ist das grüne Herz des Nikolaviertels – ein Ort für Bewegung, Erholung und Begegnung. Wir wollen ihn weiterentwickeln, damit er für alle Generationen lebendig bleibt. Unsere Erfolge wollen wir weiter ausbauen: Der neue Spielplatz zeigt, wie gute Bürgerbeteiligung gelingen kann: Kinder der Nikola-Schule konnten ihre Ideen einbringen und mitgestalten. Blühflächen und Heckenbereiche stärken die ökologische Vielfalt und machen den Park naturnäher. Für den westlichen Teil unterstützen wir die Pläne für neue Bewegungsangebote und eine kleine Badebucht. Zudem schlagen wir vor, einen Parcours- und Calisthenics-Bereich für junge Menschen zu errichten (im Bereich der Berufsschule oder auf dem Parkdeck der Mühleninsel) genauso wie einen Kiosk zum Verweilen. Langfristig bleibt unser Ziel, den Park wieder als Einheit erlebbar zu machen also die Trennung durch die Papiererstraße zu überwinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt Wolfgangspark – Ungenutztes Potenzial entfalten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Flächen zwischen der „alten“ Wolfgangsiedlung und den neuen Wohngebieten im Norden bieten ein enormes Potenzial. Hier soll ein echter Wolfgangspark entstehen – ein verbindendes grünes Herzstück für den Stadtteil, das Bewegung, Begegnung, Erholung und Naturerleben ermöglicht. Langfristig kann diese Grünverbindung sogar in Richtung Altdorf und die Flutmulde weitergeführt werden – als Teil eines übergeordneten Grünzugs im Norden der Stadt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.2 Wohnen und Quartiere</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Zuhause ist mehr als ein Dach über dem Kopf: es ist der Ort, an dem Leben beginnt, Nachbarschaft wächst und Gemeinschaft entsteht. Jede Landshuterin und jeder Landshuter soll die Chance haben, passenden und bezahlbaren Wohnraum zu finden – egal ob allein, mit Familie oder im Alter. <strong>Unser Ziel ist, dass Wohnen in Landshut bezahlbar bleibt und unsere Quartiere lebendig und stark sind.</strong> Dafür setzen wir auf städtischen und genossenschaftlichen Wohnungsbau, auf eine aktive Bodenpolitik und verbindliche soziale Quoten bei Neubauten – künftig mit mindestens <strong>30% gefördertem Wohnraum</strong> pro Neubauprojekt über 1000 qm.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wo nachverdichtet wird, soll dies <strong>behutsam und mit Augenmaß</strong> geschehen – <strong>flächensparend, sozial ausgewogen und ökologisch verantwortungsvoll.</strong> Grund und Boden sind knapp, deshalb wollen wir vorhandene Flächen besser nutzen – durch Aufstockung und Umnutzung bestehender Gebäude oder gemeinsamer Quartiersgaragen statt weiterer Versiegelung. Bei allen Planungen müssen Umwelt- und Klimaschutz von Anfang an mitgedacht werden: mit grüner Infrastruktur, der Sicherung von Kaltluft-entstehungsgebieten und Frischluftschneisen sowie einer klimaangepassten Bauleitplanung. So entsteht eine Stadt, die wächst, ohne ihre Lebensqualität zu verlieren – eine Stadt, in der <strong>Wohnen Heimat bedeutet</strong> und <strong>Nachbarschaft Zukunft hat.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um steigende Wohnkosten zu bremsen, verfolgen wir vier zentrale Ansätze:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>1. Leerstand und Flächen mobilisieren.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Landshut gibt es ungenutztes Potenzial – leerstehende Gebäude und brachliegende Grundstücke mit Baurecht. Wir wollen sie aktivieren, durch regelmäßige Erfassung und direkte Ansprache der Eigentümerinnen und Eigentümer. So lassen sich bestehende Ressourcen nutzen, bevor neue Flächen versiegelt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>2. Eine aktive, strategische Grundstückspolitik.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit der städtischen Wohnungsbaugesellschaft <em>Stadtbau Landshut</em>, die durch den Bürgerentscheid ermöglicht wurde, gibt es endlich ein Instrument für sozialen Wohnungsbau. Wir wollen diese Gesellschaft organisatorisch, finanziell und politisch stärken. Ziel ist ein langfristiger Ausbau kommunaler Wohnungsbestände nach Wiener Vorbild.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>3. Vergabe nach Konzept statt nur Höchstgebot.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Städtische Grundstücke sollen nicht nur an den Meistbietenden, sondern an das beste Gesamtkonzept vergeben werden – also an Projekte, die dem Gemeinwohl dienen.<br>
So schaffen wir Raum für Baugenossenschaften und Baugemeinschaften, die bezahlbar und nachhaltig bauen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>4. Weniger Stellplätze, mehr Wohnraum.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Starre Stellplatzvorgaben erhöhen Baukosten und Mieten. Wir wollen den Stellplatzschlüssel angepasst an Mobilitätskonzepte und Stadtlage flexibel gestalten. Wo Bus, Bahn und Rad gut erreichbar sind, braucht es weniger Tiefgaragen und mehr Raum für Menschen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau des kommunalen Wohnungsbestands durch die <em>Stadtbau Landshut</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Vergabe städtischer Grundstücke in <em>Erbpacht</em> statt Verkauf</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Nachverdichtung mit <em>Freiraum- und Grünkonzept</em> in Wolfgangsiedlung und Münchnerau</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Konzeptvergabe für <em>genossenschaftliche Bauprojekte</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung alternativer Wohnformen wie <em>Mehrgenerationenprojekte</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Innovative Mobilitätskonzepte und flexibler Stellplatzschlüssel</em> bei Neuplanung von Wohnvierteln oder Wohnanlagen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.3 Mobilität und Verkehr</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wollen <strong>weniger Verkehr und mehr Mobilität</strong>. Denn Mobilität bedeutet Freiheit, Teilhabe und Lebensqualität. Sie muss für alle Menschen in Landshut sicher, bezahlbar und umweltfreundlich sein. Jede und jeder soll sich in Landshut auf die Weise fortbewegen können, die zum eigenen Leben passt. Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit Kinderwagen oder dem Rollator, im Rollstuhl, mit dem ÖPNV oder dem Auto: Nur in einem sinnvoll gedachten Miteinander kommen alle schnell, sicher und klimafreundlich ans Ziel. In einer wachsenden Stadt wie Landshut heißt das, die einzelnen Stadtteile auf einfachen und schnellen Wegen miteinander zu verbinden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unser Ziel ist eine <strong>Stadt der kurzen Wege – eine 15-Minuten-Stadt</strong>, in der das Wichtigste im Alltag ohne Auto erreichbar ist. Dafür setzen wir <strong>auf Rad, Bus und das Zu-Fuß-Gehen</strong> – weil das Leben dort beginnt, wo Menschen sich begegnen. So schaffen wir auch mehr Platz für diejenigen, die auf das Auto angewiesen sind. Landshut braucht dafür sichere und durchgängige Radwege, einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr und Straßen, die mehr Raum für Menschen bieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr Straßen sind keine Lösung – sie erzeugen nur mehr Verkehr. Wir wollen die bestehenden Flächen intelligenter nutzen und Alternativen stärken. Denn wir wissen: Ein gutes Angebot schafft echte Wahlfreiheit – und verändert das Mobilitätsverhalten von selbst.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong><em><strong>Radverkehr stärken</strong></em></strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE machen Landshut zur echten Fahrradstadt. Dazu braucht es ein durchgängiges, sicheres Radwegenetz und komfortable Verbindungen zwischen Stadtteilen und auch zwischen Hochschule und Innenstadt. Lücken müssen geschlossen werden. Durch E-Bikes rücken auch weiter entfernte und höher gelegene Stadtteile näher an die Innenstadt. Darauf reagieren wir mit neuen Abstellanlagen, Lademöglichkeiten und breiten und sicheren Radschnellwegen. Fahrradstraßen und Brücken – etwa die geplante <em><strong>Isarbrücke im Osten</strong></em> – verbinden Stadt und Region. Wo es die Sicherheit erlaubt, werden Einbahnstraßen für den Radverkehr geöffnet, und der Stadtpark soll vom Durchgangsverkehr befreit werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen Landshut als den Etappenort auf dem Isarradweg etablieren und damit den sanften Fahrradtourismus fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der <em>Schützenstraße</em> und <em>Papiererstraße</em> zu tatsächlichen Fahrradstraßen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Isarbrücken im Landshuter Osten für Landshut–Ergolding</em> als interkommunale Verbindung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Verbesserte Radfreundlichkeit (</em><em>Bikeability)</em> in der Innenstadt (z.B. Innere Münchener Straße)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Hochwertige <em>Abstellanlagen</em> mit Lademöglichkeiten im öffentlichen Raum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong><em><strong>ÖPNV ausbauen</strong></em></strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Beitritt zum MVV ab 2026 wird Busfahren größtenteils günstiger und attraktiver. Wir werden uns auch in den nächsten Jahren dafür einsetzen, den bereits beschlossenen Nahverkehrsplan endlich zu realisieren. Dazu gehören die Taktverdichtungen ebenso wie die bessere Anbindung der Innenstadt bspw. an die Grieserwiese oder die Hochschule. In Schwachlastzeiten kann ein flexibles <em>On-Demand-Angebot</em> (gebündelte Buchung von Fahrten nach Bedarf) das Angebot sichern. Unser Ziel ist ein emissionsarmer, barrierefreier und zuverlässiger Nahverkehr.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Umsetzung des <em>Nahverkehrsplans Landshut</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Einführung eines <em>On-Demand-Shuttlesystems</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der Ladeinfrastruktur und schrittweise Umstellung auf <em>E-Busse</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Neue Haltestellen</em> in den Quartieren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong><em><strong>Fußverkehr und Sicherheit</strong></em></strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Sichere Wege sind die Grundlage jeder Mobilität. Wir schaffen sichere Querungen, klare Gehwege und mehr Tempo-30-Zonen überall dort, wo es tatsächlich zu mehr Verkehrsberuhigung, weniger Lärm und mehr Sicherheit auf den Straßen führt. Besonderes Augenmerk gilt Kindern, Älteren und Menschen mit Beeinträchtigungen. Der selbstständige Schulweg stärkt Selbstvertrauen und Verantwortung – wir wollen ihn durchgängig sicher und attraktiv gestalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Ausbau von Tempo-30-Zonen</em> in Wohngebieten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Sichere Schulwege</em> durch bauliche Maßnahmen und Verkehrsüberwachung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Barrierefreie Gehwege</em> und Ampeln in allen Stadtteilen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong><em><strong>Weniger Autos, mehr Raum</strong></em></strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Weniger Verkehr bedeutet mehr Platz zum Leben. Wir wollen das Parkraumkonzept für Nikola umsetzen und bei Bedarf auf weitere Stadtviertel ausdehnen. Anwohnerinnen und Anwohner sollen faire Parkmöglichkeiten haben, der öffentliche Raum darf aber nicht länger als Abstellfläche dienen. In der Innenstadt werden wir eine gute Erreichbarkeit von Geschäften und Gastronomie sicherstellen. Gleichzeitig dürfen Feinstaubbelastung, Lärm und Stau die Lebensqualität in der Stadt nicht zerstören. Das bedeutet für uns: Weniger Autos in der Stadtmitte und ausgewiesene Parkmöglichkeiten am Rande (mit Park &amp; Ride Möglichkeiten). Parken wird digital, effizient und gerecht organisiert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Einführung der App-Zahlung bei der </em><em>Parkraumbewirtschaftung</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Anwohnerparkkonzepte</em> für Viertel mit hohem Parkdruck</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Feierabend-Parken</em>-Pilotprojekt mit Supermarktflächen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h4><strong><em><strong>Nachhaltige Mobilität finanzieren</strong></em></strong></h4></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Auto ist das teuerste Verkehrsmittel – für die Bürgerschaft und die Stadt. Wir wollen durch intelligente Planung Kosten senken und Prioritäten neu setzen. Wir wollen unsere Vorhaben durch eine sinnvolle Parkraumbewirtschaftung teilfinanzieren, uns auf Landesebene für mehr Gestaltungsspielraum bei den Kosten für Anwohnerparkplätze einsetzen. Das Projekt Westtangente muss endlich aus dem Haushaltsplan genommen werden, um diesen Posten sinnvoll nutzen zu können. Die Mittel sollen in Straßensanierungen, Busverkehr und Radwege fließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>S<em>treichung der Westtangente</em> aus der Finanzplanung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Förderung von </em><em>Carsharing-Projekten</em> und erweiterte Stellflächen</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Ladepunkte</em> in Neubaugebieten und im öffentlichen Raum</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Fairer Beitrag für Parken und Verwendung der Einnahmen</em> aus Parkgebühren zur Förderung des Umweltverbunds</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><h2><strong>1.4 Soziale Infrastruktur und Nahversorgung</strong></h2></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eine Stadt, die wächst, muss auch sozial mitwachsen. Lebensqualität entsteht dort, wo Menschen im Alltag Unterstützung, Begegnung und Gemeinschaft finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Landshut lebt von seinen Stadtvierteln. Damit sie funktionieren, brauchen sie <strong>eigene soziale Einrichtungen und Treffpunkte.</strong> Wir GRÜNEN wollen, dass in allen Stadtteilen <strong>wohnortnahe Kitas, Schulen, Jugendräume und Senioreneinrichtungen</strong> gesichert und weiterentwickelt werden. In neuen Baugebieten müssen solche Angebote von Anfang an mitgedacht werden. So entsteht ein dichtes Netz sozialer Infrastruktur, das den Alltag leichter macht und Nachbarschaften stärkt. Menschen aller Generationen brauchen Begegnungsstätten.<strong> In jedem Quartier sollte es konsumfreie Orte geben</strong>, ob Brunnen oder Bänke im Park, die Bücherei oder der Bolzplatz.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Familien brauchen wohnortnahe, bedarfsgerechte und zuverlässige Betreuungsangebote</strong>. Kitas und Schulen sollen Orte sein, an denen man sich wohlfühlt. Freizeitflächen, Spiel- und Sportangebote gehören ebenso dazu, sie fördern Bewegung, Begegnung und Lebensfreude vor der eigenen Haustür.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Junge Menschen brauchen Raum und Vertrauen</strong>. Wir priorisieren Freiräume für junge Menschen: das heißt sichere, konsumfreie Treffpunkte und Jugendzentren in allen Stadtteilen – vom Jugendzentrum Poschinger-Villa bis zu kleineren Treffpunkten in den Quartieren. Skateranlagen, Pumptracks und kulturelle Freiflächen schaffen Orte ermöglichen Selbstgestaltung, Teilhabe und Verantwortungsübernahme durch die Jugendlichen selbst. Ihre Perspektive soll von Anfang an Teil der Stadtentwicklung sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ältere Menschen sollen so lange wie möglich selbstbestimmt und aktiv leben</strong> können. Dafür braucht es barrierefreie Wege und Gebäude, neue Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen sowie quartiersnahe Pflege- und Unterstützungsangebote. So entstehen Netzwerke, die den Alltag erleichtern, Selbstständigkeit sichern und Vereinsamung verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein wichtiger Baustein der Daseinsvorsorge ist die <strong>Gesundheitsversorgung.</strong> Nach dem erfolgten Schritt der Klinikfusion (des Klinikums Landshut, der LAKUMED Kliniken des Landkreises und des Kinderkrankenhauses St. Marien), die schon vor Jahren von uns Grünen gefordert wurde, setzen wir uns weiterhin für eine optimale <strong>medizinische Versorgung auf höchstem Niveau</strong> für alle Patientinnen und Patienten ein. Wir wollen die Ansiedlung insbesondere weiterer Kinderärzte fördern, um die ärztliche Versorgung von Kindern in Landshut zu sichern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Maßnahmen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Integration von <em>Kitas, Schulen und Freizeiteinrichtungen</em> in neue Quartiere</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau der bedarfsgerechten Kinderbetreuung (auch in Ferienzeiten)</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Ausbau von <em>Jugend- und Seniorentreffs</em> als Quartierszentren</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Barrierefreie Wege</em> und öffentliche Räume mit Sitzgelegenheiten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Quartiersmanagement</em> mit sozialer Beratung vor Ort</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Dezentrale Jugendtreffs</em> und Freiflächen in den Stadtvierteln</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erhalt und Ausbau von <em>Skateranlagen</em> und <em>Pumptracks</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><em>Jugendbeteiligung</em> bei Quartiersplanung und Stadtprojekten</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung von <em>Mehrgenerationen- und Pflegewohngemeinschaften</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Förderung der <em>Ansiedlung weiterer Kinderärzte</em></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Projekt:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Begegnungs- und Anlaufstelle für Familien in ihren Quartieren wollen wir Kindertagesstätten zu <strong>Familienzentren</strong>ausbauen. Hier finden Familien Beratungs-, Freizeit-, Integrations- oder Frühförderangebote, ohne dafür mehrmals quer durch die Stadt fahren zu müssen. Der Zugang zur Beratung oder zum frühen Sprachförderungsangebot sowie Spielegruppen können so erleichtert werden. Das ist wichtig für die Chancengleichheit der Kinder auf ihrem weiteren Weg im Bildungssystem.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:17:15 +0100</pubDate>
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